Die Szenarien sind nun in 5 unterschiedliche Kategorien gegliedert, somit kann der Spieler selbst entscheiden in welcher Reihenfolge er sie spielen möchte. Der Achterbahn-Designer ermöglicht es nun frei von Finanziellen mitteln und ohne störendem Hintergrund, das „Traumlayout“ zu entwerfen. Mit Hilfe des Szenario-Editors ist es nun möglich ein eigenes Szenario zu entwerfen. So können neue Landschaften kreiert werden und die Ziele selbst bestimmt werden.
Ein neues „Stapelsystem“ ermöglicht es Gebäude und Häuser mit einzelnen Bausteinen zu errichten. Auch an der Grafik-Engine wurden leichte Verbesserungen vorgenommen. Neue Attraktionen, Themengruppen machen den 2ten Teil komplett. Ein zusätzliches Highlight, durch die Kooperation mit Six Flags gibt es nun einige Parks von der Kette, in der virtuellen Welt zu betrachten.
Grafik: Die schon bei Erscheinen von RCT nur mittelmäßige iso-Grafik hat sich auch im zweiten Teil nur leicht geändert. Lediglich die höhere Auflösung, die jetzt von 640x480 bis 1280x1024 frei einstellbar ist, und die leicht verbesserten Animationen verhelfen Rollercoaster Tycoon 2 zu einem etwas besseren Ergebnis als seinem Vorgänger.
Steuerung & Menü: Bei der Steuerung hat sich nichts geändert. Auch das Menü wurde nur optisch verbessert. So ist zum Beispiel das Attraktions- und Vorlagenmenü übersichtlicher geworden und auch die Menüleiste am oberen Bildschirmrand wirkt aufgeräumter.
Umfang: Im Gegensatz zu den vielen Szenarien aus RCT1 wirken die 26 Missionen aus RCT2 recht wenig. Aber durch den enthalten Szenario-Editor wird das gut ausgeglichen. Viele neue Attraktionen und Themengestaltungen sorgen dafür das auch Besitzer des ersten Teils auf ihre Kosten kommen. Der Langzeitspielspaß ist bei beiden Spielen etwa gleich hoch.